Unsere grundlegenden Werte

Jeder trägt in sich ganz unterschiedliche Werte, die er aus seiner Erziehung und Prägung in unsere Gemeinde mitbringt. Diese wertvollen Werte zeigen sich in erster Linie in unserem konkreten Verhalten. Wir möchten keinem Idealzustand nacheifern, sondern einen ehrlichen Blick in unser tatsächliches Verhalten wagen. Dabei haben sich in einem Gemeindeprozess die untenstehenden 10 Werte als die am häufigsten genannten herauskristallisiert, die die einzelnen Personen in die Gemeinde mitbringen. Damit bleiben sie für uns selbst Anspruch und Vorbild, an denen wir uns orientieren möchten. 

 

1. Dankbarkeit

Als Gemeinde wissen wir, woher wir unsere Dankbarkeit empfangen und richten uns am Geber der Dankbarkeit aus. Unsere Dankbarkeit Gott gegenüber wird im Handeln und Leben sichtbar und ist Ausdruck einer inneren Freude. In der Dankbarkeit öffnen sich Herzen und Hände, weil das empfangene Wohlwollen unseres Gottes uns unverdientermaßen reich macht. Dieses Wohlwollen Gottes, kann man nur weitergeben!

 

2. Zuverlässigkeit/Treue

Wir halten Wort, damit andere sich auf uns verlassen können und vermeiden leere Versprechungen. Dort wo jemand ein JA gesagt hat, gilt seine Zusage. Wo wir versagen, ist Vergebung und Neuanfang eine heilsame Möglichkeit. Wir sind nicht nur treu gegenüber anderen, sondern leben auch aus der Treue zu Gott, als Grundlage unseres Glaubens.

 

3. Freiheit

Der Glaube an Jesus Christus führt in die Freiheit, der Zwang und Druck ein Fremdwort ist. Aus der Freiheit sehen wir neue Möglichkeiten, die wir in Angriff nehmen. In der Andersartigkeit jedes Menschen erkennen wir die Kreativität Gottes. Die Freiheit ist dort begrenzt, wo sie auf Kosten von Mensch und Natur ausgelebt wird.

 

4. Authentizität

Wir überwinden die Täuschung zwischen „Schein“ und „Sein“ und verstecken uns nicht hinter einer Maske, sondern zeigen uns mit unserer ganzen Persönlichkeit und Originalität. Dazu ist es wichtig, seine eigenen Fähigkeiten, Grenzen und Werte zu kennen und zu leben, auch wenn wir dafür nicht immer Applaus ernten. In der Ehrlichkeit vor uns und den Menschen bilden unser Denken, Reden, Handeln und das Leben als „Sonntagschrist“ und „Montagschrist“ eine Einheit.


5. Wertschätzung

Wir achten einander, loben und respektieren uns, trotz der Unterschiedlichkeit, die jeder in die Gemeinschaft mitbringt. Liebevoll und würdevoll schätzen wir die Gaben und Fähigkeiten des Anderen und haben einen wohlwollenden Blick auf den Anderen. Wir machen uns nicht von der Wertschätzung abhängig, freuen uns aber, wenn wir sie als ein Geschenk empfangen.

 

6. Herzlichkeit

In unserer Gemeinschaft begegnen wir uns aufgeschlossen in einem vorurteilsfreien Raum. Unser Blick richtet sich auf das Gute im Menschen, auf die Stärken, Begabungen, Fähigkeiten und wir öffnen Räume der Geborgenheit.

 

7. Freundschaft

Wir teilen unser Leben samt allen Freuden und so manchem Leid. Infreundschaftlichen Beziehungen verbringen wir Zeit miteinander, die über dem sog. Smalltalk hinausgehen. Dabei ist es uns wichtig die Prioritäten richtig zu setzen, so dass Menschen Vorfahrt haben. 

 

8. Verzeihen und Vergeben

Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein Regen in der Wüste – so ist Versöhnung, so ist Vergebung. Jesus Christus hat all unsere Schuld vergeben und darum vergeben auch wir einander. Wir geben die empfangene Versöhnung weiter und leben vom Gebet, von der Umkehr und dem Zuspruch der Liebe Gottes. Wir durchbrechen die lebenszerstörende Macht von Streit, negatives Denken, Unversöhnlichkeit, Neid und Hass und leben aus der Kraft der Vergebung.

 

9. Ruhe/Stille

„Willkommen im Land der Ruhe…“ In der Gemeinde finden wir einen Ort, wo ich zu mir und zu Gott finden darf. Ein Ort der Ruhe, um auf Gottes Stimme zu hören, um Wegweisung, Korrektur und Auferbauung zu erfahren. Wir achten auf das Ruhebedürfnis und respektieren die gesetzten Grenzen des anderen.

 

10. Dienen

Dienen heißt, sich selbst und anderen eine Freude machen. Einander zu dienen, lebt vom Geben und Empfangen auf beiden Seiten. Wir möchten ohne Selbstzweck auf das Wohl des anderen achten und nicht unser eigenes Ego mit dem Gefühl, "gut zu sein" befriedigen.